Montag, 30. Mai 2011

Johanisbeer-Muffins

Heute hatten wir beide keine nachmittags Vorlesungen und haben uns dann überlegt was wir machen könnten. Während dem Mittagessen beim Italiener kam Garcia dann auf die Idee, dass wir schon lange keine Muffins mehr gebacken haben und unsere kleine Küche mal wieder benutzt werden könnte. Wir hatten so viel zu tun, dass wir gar nicht dazu gekommen sind uns etwas zu kochen, sondern immer nur was zum Mitnehmen gegessen haben. Naja, wie auch immer, hier ist das Rezept:



Johannisbeermuffins

Die Menge reicht für genau 12 Muffins.

Zutaten:
100g Butter
125g Zucker
1 Päckchen Vanilliezucker
3 Eier
100g Mehl
100g Speisestärke
1/2 Päckchen Backpulver
Johannisbeeren

Und so gehts:
Als Erstes beschafft ihr euch alle Zutaten, damit ihr nicht zwischendurch nochmal in den Supermarkt müsst Mehl kaufen oder Speisestärke. Das haben wir nämlich  gemacht und dann gemerkt, dass das irgendwie unpraktisch ist.
Wenn ihr also alles beisammen habt und am Besten auch noch alles abgewogen habt, könnt ihr mit der Butter oder Margarine anfangen. Diese gebt ihr in eine Schüssel und schlagt sie schaumig. Dann gebt ihr abwechselnd Zucker und Vanillezucker hinzu. Als Nächstes trennt ihr die Eier von der Schale und fügt auch diese hinzu.


Zunächst vermischt ihr das Mehl, die Speisestärke sowie das Backpulver und verrührt es mit dem Rest. Zum Schluss hebt ihr noch die Johannisbeeren unter, aber Vorsicht, wer zu sehr rührt, zerdrückt die Johannisbeeren.





 
Jetzt müsst ihr alles zusammen in Muffinförmchen füllen und schiebt es dann, in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. Nach ca. 25 Minuten sind die leckeren Muffins fertig und ihr künnt sie noch verzieren.






FERTIG!!!

Alle zusammen genießen wir jetzt die leckeren Miffins (Insider von einem lieben Freund) auf unserem winzigen Mini-Balkon. Macht es uns nach und legt euch damit happy auf euren Liegestuhl. Genießt das Leben!!!
Bis denne,
eure WG

Freitag, 27. Mai 2011

Die Sahelzone

Hallu,
ich habe jetzt fürs Erste alle Klausuren und Hausarbeiten hinter mir und kann mich dem Blog wirklich wieder mehr widmen. Bei Garcia ist das übrigens auch so.



Sahel ist ein Arabisches Wort, das übersetzt „Ufer“ heißt und auf die Menschen, die früher die Sahara durchwanderten und in diesem Gebiet die ersten Zeichen von Wasser und Vegetation sahen, bevor sie in die nähe der tropischen Wälder kamen, zurück geht. 

Die Sahelzone ist Übergangsbereich, der sich zwischen der Sahara und den feuchten Wäldern Zentralafrikas erstreckt. Es ist ein ungefähr 400 km breites und etwa 5000 km langes Gebiet, das sich von der westlichen zur östlichen Küste Afrikas zieht. Auf Grund der Niederschlagsverteilung bewegt es sich in Richtung Süden. 

Die Vegetation der halbtrockenen Zone besteht hauptsächlich aus Dorn- Gras und Strauchsavanne, aber auch aus Wüste und Halbwüste. Das bedeutet, dass dort, auf Grund des semiariden Klimas, kaum Vegetation vorhanden ist. In diesem dürregefährdeten Bereich Afrikas, sind ungefähr 8-10 Monate arid und nur 2-4 Monate humid.

Der Sahel ist ein früher dünnbesiedelte Zone Afrikas, in der mittlerweile ca. 30 Mio. Menschen leben. Da dort wie vorher schon erwähnt ein hauptsächlich arides Klima herrscht, die Vegetation eher spärlich ausfällt und zusätzlich die Bevölkerung angestiegen ist, gibt es dort stetig Krieg um Wasser und Weideland. 

Die ständige Ausbreitung der Sahara nennt man Desertifikation. Dies hat keine natürlichen Ursachen, sondern wird durch menschliche Einflüsse hervorgerufen. Die wachsende Bevölkerung und die Zunahme der Viehherden führen gemeinsam mit der Abholzung weiterer Wälder zur Überweidung und Verschlechterung des Ackerbodens. Das hat zur Folge, dass der Boden austrocknet, der Grundwasserspiegel sinkt und die Vegetation zerstört wird. Weitere Folgen sind der Tod vieler Menschen durch Dürren, Missernten, Rindersterben und Hunger.

Der Boden des Sahels wird nach und nach zerstört. Hierfür gibt es viele Ursachen, wie zum Beispiel die starke Abholzung und die Überweidung sowie die nicht angepasste Landwirtschaft der Hackbauern und der Viehzüchter, die dort hauptsächlich leben. Doch alle diese Ursachen der Bodenzerstörung im Sahel wurden durch den großen Bevölkerungsanstieg verursacht. Die Bevölkerung hat sich innerhalb kurzer Zeit vervielfacht, weshalb sich auch die Viehherden stark vergrößert haben, wobei aber die Fläche gleich groß geblieben ist. 

Das diese Veränderungen Folgen haben ist kein Wunder. Der Boden der früher nur wenige Menschen versorgen musste, muss jetzt mehrere Millionen Menschen versorgen. Diese Umstellung zerstört den Boden immer mehr. Wenn die Menschen so weiter leben, wird die Sahelzone bald zur Wüste werden.




Doch was kann getan werden? 
Wir hier in Europa können eigentlich kaum etwas dagegen tun, das können nur die Menschen dort. Dafür müssen sie zusammenarbeiten und müssen aufhören sich gegenseitig zu bekriegen. Vereinzelt gab es schon Bauern die ihr Land mit verschiedenen Hilfsmitteln aufgeforstet haben und so landwirtschaftlich nutzbare Wälder gewonnen haben. Doch der Sahel ist nur zu retten, wenn alle mitmachen und versuchen ihr Land auch so aufzuforsten.
Doch diese Bodenzerstörung gibt es nicht nur im Sahel sondern auch in anderen Regionen der Erde und auch in diesen Regionen muss versucht werden den Boden zu schützen. Denn ohne einen gesunden Boden können wir Menschen hier auf der Erde nicht überleben.

Fazit: Viele Böden auf der Erde werden von uns Menschen zerstört werden, wenn wir nicht lernen sie richtig zu nutzen und vor allem zu schützen.

Montag, 16. Mai 2011

No time!

Klausuren +Klausuren = STRESS 
Momentan ist es echt nur noch ein Epochen lernen. Von der einen Klausur zur Nächsten. Deshalb haben wir auch seit Muttertag nicht mehr gebloggt, das tut uns echt leid, aber ihr kennt das bestimmt. Wir haben keine Zeit mehr für irgendwas außer lernen und lernen. Unser Tagesplan sieht so aus: Aufstehen(Waschen und anziehen), Frühstücken, Uni, lernen, Abendessen, lernen, schlafen. Und zwischendrin noch, weil es so schön ist putzen. Ich hoffe bei euch ist das nicht so, aber ich weiß nicht wann in unserer WG das letzte Mal niemand gelernt hat. 
Naja, wir werden bald wieder mehr bloggen und bis dahin seid uns bitte nicht böse.
Eure WG

Sonntag, 8. Mai 2011

Muttertag!

Heute ist Muttertag. Ich bin gestern nach Hause gefahren um am Muttertag bei meiner Mutter zu sein. Es war ein Überraschungsbesuch, d.h. sie wusste nicht das ich komme. Meine anderen Geschwister waren auch alle da und zusammen haben wir ihr dann gratuliert und das Frühstück gemacht. Rühreier mit Speck, Spiegeleier mit Bacon, Brötchen mit Käse und Wurst und zum Schluss noch Mascarpone-Creme mit Beeren als Nachtisch. Ich werde mich bald auf den Weg zurück machen müssen, denn von Berlin in die Pfalz ist ziemlich lang. Aber es hat sich gelohnt, sie hat sich sehr gefreut. Ich hoffe ihr habt auch einen schönen Tag mit eurer Mutter und wünsche euch noch viel Spaß.
Ich muss jetzt nach Hause, denn morgen ist wieder Uni und die Mädels in der WG warten schon.

Donnerstag, 5. Mai 2011

MUSIKTIPPs!!! yeah, mal wieder^^

So meine lieben, bin wieder in Deutschland! Hatte zum Glück länger Ferien als die Anderen, wegen meiner USA tour ;D Naja, bin erst heim gekommen und habe ein paar Musiktipps mitgebracht! Da hätten wir: Marius Gröh, Sam Tsui & Christina Grimmi und Mike Tompkins http://www.youtube.com/watch?v=wlW5c4tInvY&feature=grec_index . http://www.youtube.com/watch?v=F9q2uXO9jNY . http://www.youtube.com/watch?v=a2RA0vsZXf8 . das wars leider schon wieder, ciao bis morgen vllt ;***

Dienstag, 3. Mai 2011

Gefangene des Systems.

Eigentlich besteht unser Leben doch größtenteils daraus so zu funktionieren, wie andere es von uns wollen. Morgens steht man auf und macht sich fertig um entweder in die Schule, die Uni oder zur Arbeit zu gehen. Dort wird so oder so nur das gemacht, das der Lehrer, Professor oder Arbeitgeber von einem will. Und dann geht man danach nach Hause um Hausaufgaben zu machen oder sich auf den nächsten Tag vorzubereiten. Man schließt den Tag mit einem Abendessen und danach noch einem Film im Fernsehn oder einigen Seiten aus einem Buch ab. Danach beginnt das ganze von vorne. Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr.
Doch was wenn ich einfach mal frei sein möchte? Ohne das mir irgendjemand sagt, was ich zu tun habe.
Selbst ein SELBSTSTÄNDIGER muss doch machen, was der Kunde von ihm will, oder!? Jemand der nach seinem ABI ein Auslandsjahr macht, als Au pair oder als Rucksacktourist muss sich an etliche Regeln und Vorschriften halten. Niemand kann machen, was er möchte, jeder muss die Regeln befolgen und sich dem System anpassen. Vor einiger Zeit habe ich ein Buch über Straßenkinder gelesen, in dem sie ihr Leben als das einzige Leben beschrieben haben, in dem man frei ist. Doch trotzdem müssen auch diese sich an ein bestimmtes Verhalten halten, um dort zu überleben. Ich kenne niemanden, der frei ist und sich nach keinen Regeln richten muss, sondern einfach machen kann, was er möchte. Selbst die Reichen, die alles habe, können nicht frei tun, was sie möchten. Denn auch diese sind an die Gesellschaft gebunden und müssen die Vorschriften befolgen. Kennt ihr jemanden der frei ist und tun kann was immer er möchte?

Ich will einfach mal ausbrechen aus dem ganzen System und frei sein, aber vor allem möchte ich mich frei fühlen. Frei von Verpflichtungen, Regeln und Vorschriften, frei von allem, das mich hält und frei von allen Selbstverständlichkeiten. Ich möchte mir überlegen, worauf ich Lust habe und es dann auch machen können.

Die WG ist wieder vollständig und Garcia wird euch bald mal wieder posten!
:***