ich habe jetzt fürs Erste alle Klausuren und Hausarbeiten hinter mir und kann mich dem Blog wirklich wieder mehr widmen. Bei Garcia ist das übrigens auch so.
Sahel ist ein Arabisches Wort, das übersetzt „Ufer“ heißt und auf die Menschen, die früher die Sahara durchwanderten und in diesem Gebiet die ersten Zeichen von Wasser und Vegetation sahen, bevor sie in die nähe der tropischen Wälder kamen, zurück geht.
Die Sahelzone ist Übergangsbereich, der sich zwischen der Sahara und den feuchten Wäldern Zentralafrikas erstreckt. Es ist ein ungefähr 400 km breites und etwa 5000 km langes Gebiet, das sich von der westlichen zur östlichen Küste Afrikas zieht. Auf Grund der Niederschlagsverteilung bewegt es sich in Richtung Süden.
Die Vegetation der halbtrockenen Zone besteht hauptsächlich aus Dorn- Gras und Strauchsavanne, aber auch aus Wüste und Halbwüste. Das bedeutet, dass dort, auf Grund des semiariden Klimas, kaum Vegetation vorhanden ist. In diesem dürregefährdeten Bereich Afrikas, sind ungefähr 8-10 Monate arid und nur 2-4 Monate humid.
Der Sahel ist ein früher dünnbesiedelte Zone Afrikas, in der mittlerweile ca. 30 Mio. Menschen leben. Da dort wie vorher schon erwähnt ein hauptsächlich arides Klima herrscht, die Vegetation eher spärlich ausfällt und zusätzlich die Bevölkerung angestiegen ist, gibt es dort stetig Krieg um Wasser und Weideland.
Die ständige Ausbreitung der Sahara nennt man Desertifikation. Dies hat keine natürlichen Ursachen, sondern wird durch menschliche Einflüsse hervorgerufen. Die wachsende Bevölkerung und die Zunahme der Viehherden führen gemeinsam mit der Abholzung weiterer Wälder zur Überweidung und Verschlechterung des Ackerbodens. Das hat zur Folge, dass der Boden austrocknet, der Grundwasserspiegel sinkt und die Vegetation zerstört wird. Weitere Folgen sind der Tod vieler Menschen durch Dürren, Missernten, Rindersterben und Hunger.
Der Boden des Sahels wird nach und nach zerstört. Hierfür gibt es viele Ursachen, wie zum Beispiel die starke Abholzung und die Überweidung sowie die nicht angepasste Landwirtschaft der Hackbauern und der Viehzüchter, die dort hauptsächlich leben. Doch alle diese Ursachen der Bodenzerstörung im Sahel wurden durch den großen Bevölkerungsanstieg verursacht. Die Bevölkerung hat sich innerhalb kurzer Zeit vervielfacht, weshalb sich auch die Viehherden stark vergrößert haben, wobei aber die Fläche gleich groß geblieben ist.
Das diese Veränderungen Folgen haben ist kein Wunder. Der Boden der früher nur wenige Menschen versorgen musste, muss jetzt mehrere Millionen Menschen versorgen. Diese Umstellung zerstört den Boden immer mehr. Wenn die Menschen so weiter leben, wird die Sahelzone bald zur Wüste werden.
Doch was kann getan werden?
Wir hier in Europa können eigentlich kaum etwas dagegen tun, das können nur die Menschen dort. Dafür müssen sie zusammenarbeiten und müssen aufhören sich gegenseitig zu bekriegen. Vereinzelt gab es schon Bauern die ihr Land mit verschiedenen Hilfsmitteln aufgeforstet haben und so landwirtschaftlich nutzbare Wälder gewonnen haben. Doch der Sahel ist nur zu retten, wenn alle mitmachen und versuchen ihr Land auch so aufzuforsten.
Doch diese Bodenzerstörung gibt es nicht nur im Sahel sondern auch in anderen Regionen der Erde und auch in diesen Regionen muss versucht werden den Boden zu schützen. Denn ohne einen gesunden Boden können wir Menschen hier auf der Erde nicht überleben.
Fazit: Viele Böden auf der Erde werden von uns Menschen zerstört werden, wenn wir nicht lernen sie richtig zu nutzen und vor allem zu schützen.
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